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Technik Ideen (und Gedanken)
Geschrieben von: Dade   
Montag, den 16. August 2010 um 18:59 Uhr

So, nach langer Pause nehme ich mir heute mal wieder die Zeit, eine (wenn auch schon etwas ältere Idee) wieder neu zu beleben, und hier einen weiteren Beitrag zu veröffentlichen. Es geht um eine Art "Offline-Mailbox" an der Haustür...

Vor einigen Jahren hat mir mein Arbeitgeber einen Grundkurs für eine interessante Programmiersprache ermöglicht: LabView. Dabei erstellt man Programme, indem man die Logik des Programms ähnlich wie einen Schaltplan "verdrahtet". Diese Entwicklungsumgebung eigenet sich hervorragend für Messkarten des selben Herstellers, so das sie in der Industrie durchaus verbreitet ist (im Hobby-Bereich ist sie mir bisher eher selten über den Weg gelaufen).

Um analoge oder digitale Maschinendaten aus der realen Welt in die Computerwelt zu übersetzten ist das eine sehr schöne Lösung, insbesondere mit Vorkenntnissen in der Elektrotechnik findet man schnell Zugang zu der "Sprache". Und auch komplexere Programme können damit erstellt werden...

Nach dem Lehrgang (irgendwann um 2006 bis 2007) wollte ich etwas auprobieren, um nicht sofort alles zu vergessen - und bin dabei auf die Idee gekommen, eine "Offline-Mailbox" zu erstellen... (nennen wir es "Digital Drop-Box - oder kurz DD-Box ;-)
Nunja, zumindest die Software (nur der Client - ohne Admin-Tool) und ein experimenteller Aufbau mit einem PC wurde fertig, ein fertiges Hardware-Kit für die Haustür-Klingel ist da bis heute nicht rausgekommen... ;-)

Das Grundprinzip war simpel, wenn auch damals auf den ersten Blick schon etwas veraltet anmutend - das Web und eMail gab es ja schon länger...

Das Haustür-Terminal sollte ein kleiner Touchscreen sein, auf dem nur die DD-Box sichtbar ist. Für den Datenaustausch sollte darunter ein Kartenleser sein, der alle gängigen Speicherkarten-Formate lesen kann...

Das Programm hat periodisch die Kartenleser-Slots geprüft, ob ein Datenträger eingelegt wurde. Über eine (sehr einfache) Schlüssel-Datei wurden dann "bekannte" Karten identifiziert und das Display zeigte die "lokale Inbox" der zugeordneten Person an.
Dort konnten Nachrichten eingesehen oder Dateien abgerufen werden; je nachdem, was hinterlegt worden war. Ebenso konnte man kleine Textnachrichten direkt am Bildschrim verfassen und Dateien von der eingelegten Karte an lokale Empfänger hinterlegen...

Irgendwie habe ich mich dann im Frühjar bei einem Gespräch wieder daran erinnert...

Die Technik hat sich in den vergangenen Jahren zwar dahin entwickelt, das viele Menschen Speicher(-Karten) bei sich haben, dieser ist jedoch oft in Mobil-Telefonen. Was kein Nachteil ist, denn damit kann man Daten drahtlos übertragen. Und es gibt keinen "Parkplatz" der Daten in irgend einer Cloud von irgend einem Hersteller - die Daten landen auf einem Speicherplatz im eigenen Haus...

Eigentlich ein interessantes Projekt, aber leider für mich allein zu aufwändig... :-(

Vielleicht setzt ja jemand anderes diese Idee noch um - oder ermöglicht die Entwicklung zum fertigen Produkt durch entsprechende Unterstützung...

Bis zum nächsten mal,

Dade

(wann auch immer das sein wird... ;-)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. August 2010 um 20:04 Uhr