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Drei Jahrzehnte - ein paar Reime Drucken E-Mail
Technik Ideen (und Gedanken)
Geschrieben von: Dade   
Donnerstag, den 23. Dezember 2010 um 16:47 Uhr

Drei Jahrzehnte
Neunundsiebzig ist verblasst, hab da noch wenig Nachgedacht… ;-)
Nun drei Jahrzehnte, kurz gefasst, in Reimform einfach dargebracht.

Die Achtziger:
Die Achtziger, nur sehr verschwommen, hab dennoch etwas mitgenommen.
Gerade erst hier angekommen, ist die Zeit doch schnell verronnen.
Ein Telespiel in jungen Jahren, als das bloß zwei Striche waren.
Kurz darauf dann Großalarm, als durch die Luft das Atom kam.
Technik wächst, und blüht gar auf, weil jedermann sie gerne kauft.
So nimmt der Trend dann seinen Lauf, niemand hält ihn jetzt mehr auf.
Der Ursprung guter Pop-Musik, wovon es jetzt oft Remakes gibt.
Mal elektronisch, mal nur Beat, von rockig, bis zu schwer verliebt.
Die Wirtschaft boomt, das Geld ist da, alle kommen super klar.
Das Leben war so wunderbar, für vieles waren Eltern da…
Doch werden auch die Stimmen lauter, mit Wut im Bauch, und zwar gestauter.
Der Protest von Arbeiter und Bauer, führte dann zum Fall der Mauer.

Die Neunziger:
Der Trend geht weiter, immer mehr, mit Technik ist kein Leben schwer.
Walkman, Discman - das boomt sehr, keiner gibt es jetzt mehr her.
Doch der Inhalt bald verblasst, weil wenig neue Songs verfasst.
Ein Klassiker kriegt Beats verpasst, und der Hörer trägt die Last.
Es gibt immer mehr Konsum, das fördert doch den Wirtschaftsboom.
Manche wollen auch nur Ruhm, obwohl sie gar nichts Tolles tun.
Sicher gab’s das vorher schon, wie die Idee von einem Klon.
Und dann kam das Telefon, das schnurlos war - mit Peilfunktion…
Auch Computer, oft für Spiele, stoßen auf mehr Gegenliebe.
Im  Internet sind schon zu viele, wär cool wenn diese Blase bliebe.
Familie, sie tritt zurück, jeder sucht sein eigenes Glück.
Die Gesellschaft wird verrückt - und ist davon auch noch entzückt.

Das neue Jahrtausend:
Der Terror-Start für jedermann, der es nicht buchstabieren kann.
Das ruft Leute auf den Plan, da dachte man zuvor „Alarm!“.
Gut genutzt, um zu verschleiern, wie sehr unsere Finanzen eiern.
Ablenkung von all den Geiern, die auf fremde Kosten feiern.
Grund für Krieg und Überwachung, staatliche Arbeitsplatzbeschaffung.
Oft ungeachtet die Verfassung, bei der Gesetzestext-Erlassung.
Langsam brodelnd, eine Krise, und zwar eine richtig fiese.
Mach ich erst mal richtig miese,  während ich die Wohnung lease.
Wir alle haben weniger – und neue Konzepte müssen her.
Doch zum Schluss ruft irgendwer: Das kann ich nicht, ist mir zu schwer…
Das Internet steht für das Böse, wird bekämpft, mit viel Getöse.
Der neue Feind, man ist das Öde, haltet Ihr uns echt für blöde?

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. Dezember 2010 um 16:53 Uhr